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Die Kunstsammlung der Mobiliar wird seit 1984 unter professioneller Leitung auf- und ausgebaut. Sie umfasst Schweizer Kunst seit der klassischen Moderne, wobei das Berner Kunstschaffen im Zentrum steht. Der Fokus liegt auf zeitgenössischen Werken aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie. Die Sammlung befindet sich an den beiden Hauptsitzen der Mobiliar in Bern und Nyon und zählt gut 520 Werke.
Bis 2001 kreiste die Sammlung um die Themen «Ferdinand Hodler», «Figur und Antlitz», «Geometrie und Farbe», «Mixed Media», «Reflexion und Wahrnehmung», «Surreale Welten» und «Spannungsfeld Malerei». In dieser Form wurde sie anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Mobiliar im Kunstmuseum Bern erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seit 2001 ist die Sammlung im Rahmen der jährlichen Ausstellungen am Hauptsitz der Mobiliar in Bern mit Themen wie «Menschen, Blumen, Bildschirmschoner», «Ladies first» oder «Branding» erweitert worden.
Im Jahr 2001 hat die Mobiliar anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich den umfassenden Sammlungskatalog «Innovation und Tradition. Die Kunstsammlung der Schweizerischen Mobiliar» publiziert.
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Der Grundstein der Sammlung wurde 1939 mit dem Ankauf einer Fassung des «Holzfällers» (1910) von Ferdinand Hodler gelegt. Sporadische Ankäufe von Gemälden und Kleinskulpturen von Kunstschaffenden aus dem Kanton Bern prägten die Ankaufspolitik zwischen 1950 und 1980.
In den 1970er-Jahren wurden namhafte Schweizer Künstler wie Max Bill, Richard Paul Lohse, Franz Eggenschwiler oder Dieter Roth mit der Anfertigung von grafischen Editionen beauftragt, die sich bildhaft mit den der Mobiliar zugeordneten Begriffen «Gegenseitigkeit», «Aktion», «Sicherheit», «Ruhe» und «Gleichgewicht» auseinandersetzten.
Seit den 1980er-Jahren erfolgen Auftragsarbeiten und Ankäufe gezielt nach den Richtlinien eines Kunstkonzepts, das der damalige Direktor des Kunstmuseums Bern, Dr. Hugo Wagner, erstellt hat. Das Spektrum umfasst kunsthistorisch angesehene Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz.
Beim Bezug des Direktionsneubaus an der Bundesgasse 35 in Bern im Jahr 1986 wurden Künstler wie Ueli Berger oder Bernhard Luginbühl beauftragt, Kunstwerke für die neuen Räumlichkeiten zu schaffen. Der «Chribel», eine rote Stahlskulptur von Ueli Berger, bildet seither das Markenzeichen des Direktionsgebäudes.
2001, im Jubiläumsjahr der Mobiliar (175 Jahre) wurde «Die Kunst der Mobiliar» im Kunstmuseum Bern präsentiert und es erschien ein umfangreicher Sammlungskatalog.
In diesem Zusammenhang schenkte die Mobiliar dem Kunstmuseum Bern die Rauminstallation «Bioscoop», 1997, von Markus Raetz, um auf diese Weise ein zentrales Werk des international renommierten Berner Künstlers der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.