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ICOMOS: «Spezialpreis der Mobiliar 2008»
Das Gasthaus Rathauskeller in Zug hat den ICOMOS Mobiliar-Spezialpreis 2008 erhalten. Ausgezeichnet wurde der neugotische Kachelofen. Die Jury würdigte im Besonderen die Kombination zweier Stilepochen an einem Objekt.
Der grün glasierte Ofen mit achteckigem, zinnenbekröntem Aufsatz ist ein Werk des Schweizer Ofenbauers Josef Anton Keiser aus Zug (1859 bis 1923). Er steht in der Zunftstube des Gasthauses Rathauskeller in Zug.
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Kombination aus zwei Stilepochen
Das Besondere am ausgezeichneten Kachelofen ist die Kombination zweier Stilepochen an einem Objekt. Gotisches Vorbild ist wohl der grün glasierte Turmofen in der Stadtburg von Meran im Südtirol, dessen Rosenblatt-Kacheln an der Ofenrückwand direkt kopiert worden sind. Die bunt bemalten Kacheln am Turmaufsatz orientieren sich am barocken Vorbild der Winterthurer Kachelöfen von David Pfau II. (Ofenbauer) und Hans Heinrich Pfau (Ofenmaler). Historische Hotel- oder Gastronomiebetriebe Zum fünften Mal zeichnete die Mobiliar mit einem Spezialpreis ein besonders wertvolles, authentisches Möbelstück oder Interieur aus. Die Landesgruppe Schweiz des Internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) würdigt seit 1997 jährlich historische Hotel- oder Gastronomiebetriebe. Das Hotel Schatzalp in Davos wurde zum historischen Hotel des Jahres 2008 gekürt. |