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Medienmitteilung des Gemeinderats von Muri bei Bern

Die Mobiliar als Investor für das neue Dorfzentrum Gümligen

Es geht vorwärts mit der Planung Turbenweg: Wenn das Parlament dem Vorschlag des Gemeinderates folgt, werden die Stimmberechtigten von Muri bei Bern am 1. Juni über die Baureglementsänderung für das neue Dorfzentum Gümligen befinden. Gleichzeitig können sie darüber entscheiden, ob das heutige Gemeindeland am Turbenweg an den Investor verkauft oder im Baurecht abgegeben werden soll. Als Investor ist die Schweizerische Mobiliar ausgewählt worden.


Im Herzen von Gümligen soll ein attraktives Dorfzentrum entstehen. Zusammen mit einem Investor planen Migros und Coop auf dem heutigen Sportplatz «Rüebliacker» am Turbenweg ein gemeinsames Einkaufszentrum, das ihre veralteten und viel zu kleinen Filialen im heutigen Zentrum Füllerich ersetzt. Ergänzend dazu will die Gemeinde zwischen Turbenweg und Füllerichstrasse einen Ort der Begegnung realisieren. Das neue Zentrum soll mit einem markant erweiterten Einkaufsangebot den Bedürfnissen der Gümliger Bevölkerung Rechnung tragen, die heute ihre Alltagseinkäufe oft in den umliegenden Gemeinden tätigt.


Ein verlässlicher Partner als Investor
Im Anschluss an die öffentliche Auflage vom vergangenen Herbst hielt die Gemeinde Muri nach einem geeigneten Investor Ausschau. Zwölf Investoren interessierten sich für die Ausschreibungsunterlagen, fünf Offerten gingen letztlich ein. Mit der Schweizerischen Mobiliar fiel die Wahl auf ein Top-Unternehmen mit bernischen Wurzeln, das die Ausschreibung am besten erfüllt und Gewähr für eine zügige Realisierung bietet. Ein wichtiger Pluspunkt im Angebot der Mobilar ist, dass sie bereit ist, das Land am Turbenweg entweder zu kaufen oder im Baurecht zu erwerben.


Da es für beide Varianten gute Argumente gibt, will der Gemeinderat den Entscheid dem Parlament und den Stimmberechtigen überlassen. Ein Verkauf des Terrains würde der Gemeinde auf einen Schlag 6,7 Millionen Franken einbringen, eine Baurechtslösung ergäbe jährliche Einnahmen von 285'000 Franken über 80 Jahre.


Rund 1 Million Franken zulasten der Gemeinde
Die Kosten von rund 50 Millionen Franken für das neue Gebäude, dessen Erschliessung und die Umgebungsarbeiten trägt allein der Investor. Zulasten der Gemeinde gehen die Kosten für die Ausgestaltung der Begegnungszone bzw. des Dorfplatzbereichs. Hier gilt es die Strassenflächen zu sanieren und die Aufenthaltsbereiche mit Bänken, Bäumen, Veloständern und einer ansprechenden Beleuchtung attraktiv zu «möblieren».


Weitere Kosten fallen an für die Verlegung des bestehenden Kinderspielplatzes auf die Schulanlage Moos sowie für die Verlegung der Flutlichtanlage vom Turbenweg auf den Sportplatz Melchenbühl. Die Gemeinde rechnet mit Kosten in der Grössenordnung von insgesamt einer Million Franken.


Nur fünf hängige Einsprachen
Auf die öffentliche Auflage im Herbst 2007 gingen nur fünf Einsprachen ein. Mit allen Einsprechern wurden im Januar intensive Verhandlungen geführt. Zwei Einsprachen wurden teilweise zurückgezogen, die verbleibenden Einsprachepunkte werden nach der Volksabstimmung durch den Kanton zu beurteilen sein.


Die wichtigsten offenen Einsprachepunkte betreffen den Kinderspielplatz, die Gestaltung des Dorfplatzes, die zulässige Anzahl Fahrten sowie die verbindliche Reduktion der Verkaufsfläche im Teil Süd. Es handelt sich um Anliegen, die entweder bereits erfüllt sind oder nach Beurteilung des Gemeinderates für das Projekt keine unüberwindbare Hürden mehr darstellen.


Wie geht es weiter? Die Vorlage «ZPP Turbenweg» sowie der Antrag auf Übertragung des Landes an die Schweizerische Mobiliar möchte der Gemeinderat am 18. März vom Parlament verabschieden lassen. Damit könnte das Geschäft am 1. Juni den Stimmberechtigten unterbreitet werden.

  • Rückfragen
    • Hans-Rudolf Saxer
      Gemeindepräsident Muri bei Bern
      Telefon: 031 950 54 54
    • Medienstelle der Mobiliar
      Telefon: 031 389 88 44
      info@mobi.ch

05.03.2008
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Quelle: http://www.mobi.ch