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Revision Gebäudeversicherungsgesetz
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Die Revision des Gebäudeversicherungsgesetzes des Kantons Bern hat zu Diskussionen um den Versicherungsschutz bei Hochwasser und Überschwemmungen geführt. Die Gebäudeversicherung des Kantons Bern bietet für Elementarschäden nur eine teilweise Deckung, weshalb Gebäudeeigentümer eine Deckungslücke in Kauf nehmen müssen. Die Mobiliar schliesst nun diese Lücke für ihre Kunden – ohne Prämienerhöhung. |
Der Grosse Rat des Kantons Bern berät in seiner Junisession über die Revision des Gebäudeversicherungsgesetzes (GVG). Es geht unter anderem um die Frage, ob die Gebäudeversicherung des Kantons Bern (GVB) künftig auch Gebäudewasserversicherungen anbieten darf.
Die GVB bietet ihren Kunden bei der Elementarschaden-Versicherung nur eine reduzierte Deckung. Bei Hochwasser- und Überschwemmungsschäden differenziert die Monopolanstalt, auf welchem Weg das Wasser in das Gebäude eingedrungen ist. Wenn das Wasser nur unterirdisch in ein Gebäude eindringt, ist der Schaden bei der GVB nicht versichert – die Kunden müssen eine Deckungslücke in Kauf nehmen. Gebäudeeigentümer in Kantonen mit privater Gebäudeversicherung hingegen geniessen einen umfassenden Schutz bei Elementarschäden.
Die Mobiliar wendet in ihren Produkten konsequent das Ursachenprinzip an, wie es in der Assekuranz üblich ist. Tritt das versicherte Ereignis ein, sind die daraus resultierenden Schäden gedeckt; unabhängig davon ob Wasser als Folge eines Elementarereignisses unter- oder oberirdisch in ein Gebäude eindringt. Dadurch stellen wir sicher, dass sich die einzelnen Versicherungslösungen, z.B. die Elementarschaden- und die Gebäudewasserversicherung, lückenlos ergänzen. Bei der Mobiliar versicherte Gebäudeeigentümer in Kantonen mit privaten Gebäudeversicherungen (Genf, Uri, Schwyz, Tessin, Appenzell, Wallis, Obwalden) kennen die in Bern bestehende Deckungslücke deshalb nicht.
Die Mobiliar schliesst Deckungslücke
Die Mobiliar wird ihren Kundinnen und Kunden im Kanton Bern in den nächsten Wochen ein konkretes Angebot machen, um die durch die GVB verursachte Deckungslücke zu schliessen. Die aktuelle Prämie wird dadurch nicht erhöht.
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Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist ein Prämienvolumen von 2,9 Mia. Franken auf. Über 80 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren Nähe zu den 1,5 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern.
Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein 3603 Mitarbeitende (Vollzeitstellen) und bildet zurzeit 303 Lernende aus. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.